Ein Vorstandessen der ganz besondern Art durften die 9 bzw 10 Vorstandsmitglieder am Samstag 14. August 2010 erleben. Zu den unterschiedlichen Teilnehmerzahlen später mehr.....
Treffpunkt Restaurant Baseltor, 14.00 Uhr: Ein Tisch mit, in Plastiktüten eingepackten, Vorstandskleider. Ein rotes Polo-shirt und eine weisse Kapuzenjacke. Beides mit gesticktem Kaufleute-Logo. Dazu ein Brief des Turnflohs KAUSO. Er erzählt die Geschichte von seinem ersten Vater Walter Kiefer im Jahre 1895 bis seinem heutigen Zuhause bei Qsi. Dazu Instruktionen zum Nachmittag. Der Vorstand des Turnverein Kaufleute Solothurn muss in der Stadt Solothurn verschiedene Aufgaben lösen und dabei sein Wissen über die Geschichte unseres Vereines unter Beweis stellen. Die Bedienung legt uns ein Zettel mit der ersten Frage auf den Tisch: "wer war der erste Präsident?". Nachdem die Lösung via SMS an eine mysteriöse Nummer gesendet wurde, erhielten wir den Aufenthaltsort des nächsten Rätsels:
Naturmuseum, Jugendherberge, danach in den Interdiscount, von dort zum Blumenladen eine Blume holen, diese musste "einer" bekannten Person an der Aarebar übergeben werden. Nachdem auch dieses Rätsel gelöst war und Brigitte Kocher die Blume in Empfang genommen hatte schickte unsere TAE-Chefin uns zu unserem letzten Punkt: Solheure.
Dort warteten bereits die beiden Organisatoren der "Solothurn-Ralley" auf uns: Nadia Windler und Pascal Wirth!
Nach einem ausgedehnten Apero, inkl. Einschreibung in die Gästeliste für die abendliche Party im Solheure, machten sich die nun 10 Vorstandsmitglieder auf, Richtung Bahnhof, leider musste uns unser 1. Vizepräsident Hansjörg verlassen.
1733 Gleis eins. Richtung Olten. Ob GA oder Halbtax, nur gültig muss es sein und schon ist man in Basel. ohne zusätzliche Kosten.
Nach einem kurzen, aber noch trockenen Fussmarsch, fanden wir uns vor den Toren der "Blinden Kuh" wieder. Ein Restaurant der speziellen Art. Der ganze Tag sollte auch eine Art Teamfindung des neuen Vorstandes fördern. In der Blinden Kuh wird dem Gast der Alltag einer Sehbehinderten Person nähergebracht. In absoluter Dunkelheit wird das Mal eingenommen. Dabei haben Augenrollen und Gestikulierungen jeden Wert verloren und nur das Wort oder die Berührung zählen für das Zwischenmenschliche. Eine Wahnsinns Erfahrung!! Selbst, für uns selbstverständliche Tätigkeiten, wie der Gang auf die Toilette waren nur durch unsere blinde Servierkraft Ruth möglich. An dieser Stelle ein riesen Merci an eine sehbehinderte, aufgestellte und äusserst professionelle Person: Merci Ruth! Das Eingiessen des Weines wurde durch Päscu souverän gemeistert...jedoch erreichte nicht jedes volle Glas mit der gleichen Menge seinen Besitzer. Ist der Teller leer? Ein vorsichtiges Tasten mit den blossen Finger bestätigt, was die Gabel uns scheinbar vorgelogen hat. Kein Essen mehr im Teller. Nun noch die Finger an der vorgängig, an der Brust vormontierten Serviette reinigen... wenn sie denn noch da ist. Und sonst musste halt das neue Polo als Serviette dienen.
Der Rückmarsch im strömenden Regen an den Bahnhof verwandelte die Vorstandsmitglieder in wahre Sportkanonen. Rennen, ducken und kleine Silhouette zeigen waren die Waffen gegen die Wasserflut.
In Solothurn angekommen trennten sich die Wege. Die Einen ins Solheure, zu einem oder zwei oder drei ..... "Schlummis", die Anderen in die wohlverdiente Bettruhe.
Ein wahrlich erlebensreicher Tag!
Mit vielen Eindrücken und mit einem sehr guten Gefühl die Teambildungsfase abgeschlossen zu haben.
Nadia, Päscu: herzlichen Dank für euer Organisationstalent. Ihr habt eine hohe Latte für zukünftige Ausflüge gelegt.
Der wahrlich beeindruckte Schreiberling QSI...